Mit dem Besuch der Seite stimmst Du unserer Datenschutzerklärung und der Nutzung von Cookies zu. In Ordnung! | Nein, ich möchte die Seite verlassen!

Studienführer Diplom-BWL (Neue PO)

Der Studienführer BWL (Diplom) – Neue Prüfungsordnung stellt euch Tipps und Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen ihr euer Studium erfolgreich an unserer Universität bestreiten könnt.

Einige Fächer wurden im Bezug auf das Lernen besonders hervorgehoben. Das heißt jedoch nicht, dass die anderen Fächer ohne großen Aufwand bestanden werden können.

Grundsätzlich gilt natürlich: Bereitet euch auf alle Prüfungen vernünftig vor. Fangt lieber zu früh, als zu spät mit dem Lernen an. Bildet kleine Lerngruppen zur gemeinsamen Vorbereitung. Die Gruppencarrels in den Bibliotheken bieten dafür eine wunderbare Gelegenheit und sind mit Whiteboards zur Visualisierung ausgestattet.

Hinweis

Alle hier beschriebenen Tipps beruhen auf Erfahrungswerten und Möglichkeiten der alten Prüfungsordnung. Die hier aufgelistete Reihenfolge der Veranstaltungen richten sich nach dem Musterstudienplan der neuen Prüfungsordnung. Tipps werden dann in den folgenden Semester von uns ergänzt.

Im Folgenden wird der Beginn zum Wintersemester betrachtet.

Eine allgemeine Liste mit allen Fächern und Prüfungen findest du in unserer Verlaufsübersicht.

Grundstudium


1. Semester

  • Zu belegende Vorlesungen (V) und Übungen (Ü) nach Regelstudienplan:
  • Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler 1 (V und Ü)
  • Einführung die Betriebswirtschaftslehre (V und Ü)
  • Technik des Betrieblichen Rechnungswesens (V und Ü)
  • Einführung in die Informatik (V und Ü)
  • Statistische Methoden 1 (V und Ü)
  • Zu schreibende Prüfungen:
  • Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler 1
  • Einführung die Betriebswirtschaftslehre
  • Technik des Betrieblichen Rechnungswesens
  • Einführung in die elektronische Datenverarbeitung
  • Statistische Methoden 1


Zusätzliche Informationen:

Noch ein Tipp zu Mathematik 1: Die Durchfallquoten sind sehr hoch, was teilweise am Fach, aber zu großen Teilen an der mangelnden Vorbereitung liegt. Mathe 1 besteht man nicht im Vorbeigehen. Bereitet euch vernünftig auf die Prüfung vor und arbeitet die Übungen nach. Wenn ihr dann trotzdem noch Probleme mit dem Verständnis habt, könnt ich auch noch, wenn es angeboten wird, den „Mathe-Brückenkurs“ belegen. Aber auch die Zentrale Universitätsbibliothek bietet eine breite Auswahl an Mathematik Büchern.

Alle Klausuren werden über 120 Minuten geschrieben.

2. Semester

  • Zu belegende Vorlesungen (V) und Übungen (Ü) nach Regelstudienplan:
  • Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler 2 (V und Ü)
  • Einführung die Volkswirtschaftslehre (V und Ü)
  • Marketing (V und Ü)
  • Statistische Methoden 2 (V und Ü)
  • Zu schreibende Prüfungen:
  • Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler 2
  • Einführung die Volkswirtschaftslehre
  • Statistische Methoden 2

Zusätzliche Informationen:

Alle Klausuren werden über 120 Minuten geschrieben.

3. Semester

  • Zu belegende Vorlesungen (V) und Übungen (Ü) nach Regelstudienplan:
  • Personal und Organisation (V und Ü)
  • Produktionswirtschaft (V und Ü)
  • Internes Rechnungswesen (V und Ü)
  • Externes Rechnungswesen (V und Ü)
  • Mikroökonomische Theorie (V und Ü)
  • Einführung in die Rechtswissenschaft (V)
  • Privatrecht 1 (V und Ü)
  • Öffentliches Recht 1 (V und Ü)
  • Zu schreibende Prüfungen:
  • Güterwirtschaftliche Prozesse in der Betriebswirtschaftslehre (bestehend aus: Personal und Organisation, Produktionswirtschaft und Marketing)
  • Mikroökonomische Theorie
  • Recht für Wirtschaftswissenschaftler 1 (bestehend aus Einführung in die Rechtswissenschaft, Privatrecht 1 und Öffentliches Recht 1)


Zusätzliche Informationen:

Gerade vor der Klausur „Güterwirtschaftliche Prozesse in der Betriebswirtschaftslehre“ findet eine allgemeine Panikmache unter den Studenten statt. Einige haben gar nicht gelernt und bestanden. Andere haben nur für zwei der drei Fächer gelernt und bestanden. Wiederum andere haben alle drei Fächer gelernt und gar nicht bestanden. Aus eigenen Erfahrungen können wir hier sagen: Lasst euch nicht verrückt machen! Riskiert nichts. Lernt nicht nur für zwei der drei Fächer, sondern lernt alle drei! Das wird für euch später nur von Vorteil sein! Des Weiteren seid ihr dann auch nicht nur auf gute Fragen in den nur zwei vorbereiteten Fächern angewiesen, sondern könnt nicht beantwortete Fragen mit den Fragen eines anderen Fachs ausgleichen. Gerade die ersten 15-20 Punkte einer Teilklausur sind relativ einfach zu bekommen.

Nach unseren Erfahrungen gilt: Wer sich vernünftig auf die Teilklausuren vorbereitet, besteht sie auch. Weiterhin wird vom Lehrstuhl Marketing auch noch ein Proseminar „Grundfragen im Marketing“ in Vorbereitung auf die Teilklausur „Marketing“ angeboten. Dieses Seminar ist sehr zu empfehlen. Auch der Lehrstuhl Produktionswirtschaft bietet die Möglichkeit an mit selbstgelösten Altklausuren in den Sprechstunden die Musterlösungen einzusehen.

Die Klausur „Recht für Wirtschaftswissenschaftler 1“ wird von vielen Studenten als schwierig empfunden. Denn sie haben oder wollen nichts mit Paragraphen zutun haben. Sonst hätten sie ja Jura studiert. So ist wohl die Hauptsage vieler von ihnen. Unser Tipp: Lasst euch dennoch darauf ein. Die Fächer geben euch unter anderem einen vertiefenden Überblick zum Vertragsrecht insbesondere des Kaufvertrags und auch zum Staatsrecht (z.B. Inhalt des Grundgesetzes). Daher helfen euch diese Fächer auch im Privatleben weiter. Es ist tatsächlich sehr interessant. Unserer Meinung nach auch eine gelungene Abwechslung zu alltäglichen BWL- und VWL-Themen. Die Klausur wird über 150 Minuten geschrieben.

Alle anderen Klausuren werden über 120 Minuten geschrieben.


4. Semester

  • Zu belegende Vorlesungen (V) und Übungen (Ü) nach Regelstudienplan:
  • Makroökonomische Theorie (V und Ü)
  • Investition und Finanzierung (V und Ü)
  • Privatrecht 2 (V und Ü)
  • Öffentliches Recht 2 (V und Ü)
  • Zu schreibende Prüfungen:
  • Finanzwirtschaftliche Prozesse in der Betriebswirtschaftslehre (bestehend aus: Internes Rechnungswesen, Externes Rechnungswesen und Investition und Finanzierung)
  • Makroökonomische Theorie
  • Recht für Wirtschaftswissenschaftler 2 (bestehend aus: Privatrecht 2 und Öffentliches Recht 2)


Zusätzliche Informationen:

In der Klausur „Finanzwirtschaftliche Prozesse in der Betriebswirtschaftslehre“ geistern ähnliche Dinge wie bei der Klausur „Güterwirtschaftliche Prozesse in der Betriebswirtschaftslehre“ (siehe oben) herum. Auch hier gilt aus eigenen Erfahrungen: Bereitet euch auf alle drei Teile der Klausur vor und dann klappt es schon!

Für die Klausur „Recht für Wirtschaftswissenschaftler 2“ gelten die gleichen Dinge, die bereits im 3. Semester angesprochen wurden. Diese Klausur wird ebenfalls über 150 Minuten geschrieben.

Alle anderen Klausuren werden über 120 Minuten geschrieben.

Hauptstudium

Die folgenden Informationen wurden, soweit möglich, allgemein dargestellt. Das Hauptstudium ist äußerst kompakt und man kann viele Wege gehen – gerade bei den Spezialisierungen. Generell gilt hier: Denkt zeitig über den Ablauf des Hauptstudiums nach. Überlegt euch, wann ihr welche Vorlesung besuchen und welche Klausur ihr wann schreiben wollt. Werdet euch klar, welche Spezialisierungen ihr belegen wollt. Erstellt euch dazu am besten vorher einen Plan mit sämtlichen Vorlesungen, Prüfungen und Seminararbeiten. Achtet dabei auch darauf, wann welche Vorlesungen, Prüfungen und Seminararbeiten angeboten werden.

Kurz um: Kümmert euch so früh wie möglich um euer Hauptstudium!!! 😉


5. Semester

  • Zu belegende Vorlesungen (V) und Übungen (Ü) nach Regelstudienplan:
  • ABWL: Logistik (V und Ü)
  • ABWL: Risikotheorie und -management (V und Ü)
  • ABWL: Entscheidungstheorie (V und Ü)
  • ABWL: Organisationsökonomie (V und Ü) -> i.d.R. wird die Übung hierzu zusätzlich auch im Sommersemester angeboten
  • Spezielle BWL, Wahlpflicht I oder Wahlpflicht II (Bitte beachtet den Vorlesungsdauer der Spezialisierung)
  • Zu schreibende Prüfungen:
  • ABWL- Schein -> es werden i.d.R. die oben genannten ABWL-Vorlesungen auch als Scheinklausuren angeboten
  • Seminarschein 1

Zusätzliche Informationen:

Auch wenn bei den Scheinklausuren und Seminarscheinen nur das Bestehen zählt, also sprich 4,0 reicht aus, sind die 120 minütigen Scheinklausuren oder der Aufwand eines Seminarscheines nicht zu unterschätzen. Ihr müsst, sofern der Professor nichts ausgeschlossen hat, das komplette Skript lernen und die dazugehörigen Übungen beherrschen.

Die Anmeldung für die Klausurscheine ist formlos. Für die Anmeldung gibt es zwei Wege: Entweder per Email an die Lehrstuhlsekretärin oder ihr tragt auf einer Liste, die zugegebener Zeit während der entsprechenden Vorlesung durch die Reihen geht.

Bei den Seminarschein, solltet ihr am Besten des öfteren auf den Lehrstuhlseiten nachsehen. Hier werden die Themenliste veröffentlicht. Eine weitere Möglichkeit sind die Aushängetafel der Lehrstühle im Fakultätsgebäude Wirtschaftswissenschaften. Des Weiteren bieten einige Lehrstühle auch Veranstaltungen zum Anfertigen von wissenschaftlichen Arbeiten an.

6. Semester

  • Zu belegende Vorlesungen (V) und Übungen (Ü) nach Regelstudienplan:
  • ABWL: Theorie des Rechnungswesens (V und Ü)
  • ABWL: Absatztheorie (V)
  • ABWL: Finanzmanagement -> i.d.R. wird die Übung hierzu zusätzlich auch im Wintersemester angeboten
  • AVWL: Wettbewerb (V und Ü) -> i.d.R. wird die Übung hierzu zusätzlich auch im Wintersemester angeboten
  • AVWL: Einkommen und Verteilung (V)
  • AVWL: Einführung in die Finanzwissenschaft (V)
  • AVWL: Umweltökonomie (V und Ü)
  • Spezielle BWL, Wahlpflicht I oder Wahlpflicht II (Bitte beachtet den Vorlesungsdauer der Spezialisierung)
  • Zu schreibende Prüfungen:
  • AVWL- Schein -> es werden i.d.R. die oben genannten AVWL-Vorlesungen auch als Scheinklausuren angeboten
  • Allgemeine BWL
  • Seminarschein 2 (sofern dieser nicht im 7. Semester geschrieben werden möchte


Zusätzliche Informationen:

Bedenkt bitte auch, dass ihr für die erste Diplomklausur sowohl einen ABWL- und einen AVWL-Schein (Klausuren- oder Seminarschein) benötigt.

Zur schriftlichen ABWL und AVWL Prüfung kommt dann noch jeweils eine 20-Minütige mündliche Prüfung hinzu (diese ist bei der Anmeldung im HIS gesondert auszuwählen; Nicht vergessen!).
Hier könnt ihr den mündlichen Prüfer nicht wählen, sondern bekommt ihn zugelost.

Gerade ABWL und AVWL bedeuten einen großen organisatorischen Aufwand und viel Lernwillen. Diese Klausuren setzen sich aus den sieben jeweils gelesen Fächern zusammensetzt. Davon sind aber jeweils nur vier Klausurenteile schriftlich zu bearbeiten. Die anderen Teile werden dann in den dazugehörigen mündlichen gefragt.

Bitte beachtet, dass einige Fächer der/des speziellen BWL, Wahlpflicht I oder Wahlpflicht II mehr als zwei Semester mit Vorlesungen und den dazugehörigen Übungen in Anspruch nehmen. Dementsprechend müsst ihr mit der Belegung bereits früher beginnen.

7. Semester

  • Zu belegende Vorlesungen (V) und Übungen (Ü) nach Regelstudienplan:
  • AVWL: Geld und Kredit  (V)
  • AVWL: Konjunktur und Wachstum (V und Ü) -> i.d.R. wird die Übung hierzu zusätzlich auch im Sommersemester angeboten
  • AVWL: Außenwirtschaft (V und Ü) -> i.d.R. wird die Übung hierzu zusätzlich auch im Sommersemester angeboten
  • Spezielle BWL, Wahlpflicht I oder Wahlpflicht II (Bitte beachtet den Vorlesungsdauer der Spezialisierung)
  • Zu schreibende Prüfungen:
  • Allgemeine VWL
  • Spezielle BWL, Wahlpflicht I oder Wahlpflicht II (Bitte beachtet den Vorlesungsdauer der Spezialisierung)
  • Seminarschein 2 (sofern im 6. Semester nicht geschrieben)

Zusätzliche Informationen:

Laut Musterstudienplan seid ihr frei bei der Unterbringung eures 2. Seminarscheines. Diesen solltet ihr dann entweder im 6. oder im 7. Semester haben.

Solltet ihr nicht mit der Note in der/im Spezielle BWL, Wahlpflicht I oder Wahlpflicht II zufrieden sein, räumt euch die Studienordnung die Möglichkeit ein, euch mit Hilfe einer fakultative mündliche Prüfung zu verbessern.

8. Semester

  • Zu belegende Vorlesungen (V) und Übungen (Ü) nach Regelstudienplan: 
  • Spezielle BWL, Wahlpflicht I oder Wahlpflicht II (Bitte beachtet den Vorlesungsdauer der Spezialisierung)
  • Zu schreibende Prüfungen:
  • Spezielle BWL, Wahlpflicht I oder Wahlpflicht II
  • Spezielle BWL, Wahlpflicht I oder Wahlpflicht II
  • Anmerkung: Es entfällt auch hier die geschriebene Prüfung aus dem 7. Semester


Zusätzliche Informationen:

Zur letzten Diplomklausur: Beachtet, dass ihr beim Prüfungsamt für die Zulassung alle vier Scheine (ein ABWL, ein AVWL sowie zwei Seminarscheine) vorlegen müsst.

9. Semester

  • Zu belegende Vorlesungen (V) und Übungen (Ü) nach Regelstudienplan: 
  • eventuelle Seminare
  • Zu schreibende Prüfungen:
  • Diplomarbeit


Zusätzliche Informationen: